Kräftig und aufrecht
Rotes Löwenmaul gehört zu den klassischen Farben der Art und ist eine der auffälligsten. Die Blüten stehen dicht an der Traube und leuchten auch aus der Ferne. Niedrige Sorten wachsen kompakt und passen in Kästen, hohe erreichen bis zu einem Meter oder mehr und eignen sich für den Schnitt.
Für Beet und Balkon
Rot wirkt gut neben Weiß, Gelb und Blau. In Staudenbeeten stehen die hohen Sorten gern in der Mitte, die niedrigen vorn.
- Pflanzen Sie in vollsonniger Lage mit lockerer Erde.
- Entfernen Sie verblühte Trauben, damit das Löwenmaul neue Seitentriebe bildet.
- Düngen Sie mäßig; zu viel Stickstoff macht Blätter, aber wenig Blüten.
- Vermeiden Sie nasse Füße, besonders bei langem Regen im Sommer.
Im Jahr
Die Blüte reicht von Juni bis September. Ein Rückschnitt nach der ersten Blüte, etwa um die Hälfte, lässt oft im Spätsommer eine zweite folgen. Schon im 15. Jahrhundert war das Löwenmaul als Gartenblume in Kultur. Wenn Sie ein paar Samenkapseln stehen lassen, sät es sich mitunter selbst aus, allerdings sind die Nachkommen farblich nicht immer gleich: Bei der Vererbung der Blütenfarbe spielt unvollständige Dominanz eine Rolle, weshalb Rot und Weiß gekreuzt zu Rosa führen können.
Rote Löwenmaulsorten eignen sich auch für den Bauerngarten. Dort stehen sie gern zwischen Phlox, Ringelblumen und Dahlien. Die kräftige Farbe fällt schon von Weitem auf und trägt dazu bei, dass der Garten bis zum Frost lebendig bleibt.
Tiere
Die ASPCA führt das Löwenmaul als ungiftig für Katzen, Hunde und Pferde.