Das klassische Rot
Rot war schon immer die verbreitetste Farbe der Gattung Paeonia, denn die Kronblätter tragen meist Rosa- oder Rottöne. Ein Beispiel für eine alte, gefüllte rote Sorte der Bauernpfingstrose (Paeonia officinalis) ist 'Rubra Plena'. Sie gehört zu den Pflanzen, die man in alten Bauerngärten Österreichs oft noch findet.
Das Rot reicht von leuchtendem Karminrot bis zu dunklem Purpur. Bei manchen Sorten bleichen die Blüten in praller Sonne etwas aus, an halbschattigen Plätzen hält die Farbe länger.
Rot in der Symbolik
Rote Pfingstrosen stehen traditionell für Leidenschaft und Lebensfreude. In China gilt die Pfingstrose insgesamt als Zeichen von Reichtum und Eleganz. Wer sie verschenkt, setzt auf ein kräftiges Zeichen, etwa zum Muttertag.
Auch in der Vase ist Rot besonders dankbar: Die großen Blüten füllen bereits wenige Stiele zu einem vollen Strauß. Kaufen Sie Stiele mit festen, schon gefärbten Knospen und stellen Sie sie in sauberes Wasser. Ameisen, die man gelegentlich auf den Knospen sieht, naschen nur am zuckrigen Saft und sind harmlos.
In Österreich blüht die Pfingstrose je nach Höhenlage zwischen Mai und Juni, in rauen Lagen eher später, sodass der Strauß zum Muttertag nicht immer aus dem eigenen Garten kommt.
Pflege im Beet
- Einen sonnigen Platz mit nährstoffreichem, durchlässigem Boden wählen
- Organisch düngen, mineralischer Dünger kann die Blätter vergilben lassen
- Schwere Blüten bei Regen stützen
- Nach dem Verblühen die Köpfe entfernen, das Laub aber stehen lassen
Giftig für Tiere
Die ASPCA führt Pfingstrosen als giftig für Hunde, Katzen und Pferde (Paeonol, Erbrechen, Durchfall, Mattigkeit). Beim Verdacht auf eine Vergiftung bei Menschen hilft die Vergiftungsinformationszentrale unter 01 406 43 43.