Rot ist eine Nuance
In der Natur sind Rudbeckien gelb bis orange mit dunklem Kegel, und die meisten Gartenstauden folgen diesem Muster. Rote Töne gehen auf die Rauhaarige Rudbeckie (Rudbeckia hirta) zurück: Hier haben Züchter Orange, Rot und Braun ausgelesen. Die Farbe liegt häufig irgendwo zwischen Rot und Mahagoni, mit goldenem Rand.
Die Sorte 'Cherry Brandy' gilt als bekannte Vertreterin.
Eine Sommerblume zum Selbstziehen
Die Pflanze wächst aufrecht, 30 bis 100 Zentimeter hoch. Sie lebt ein bis zwei Jahre, selten länger, und rote Sorten überstehen nasse Winter kaum. Planen Sie sie darum als Sommerblume.
- Säen Sie früh im Frühjahr im Haus, an einem hellen und warmen Platz.
- Stellen Sie die Jungpflanzen vor dem Auspflanzen tagsüber ins Freie.
- Setzen Sie sie ins Beet, sobald in Ihrer Lage keine Spätfröste mehr drohen, in Österreich meist ab Mitte Mai.
- Der Platz sollte voll besonnt sein, der Boden gleichmäßig feucht.
- Verblühtes regelmäßig auszupfen, so entstehen neue Blüten.
Beet, Kübel und Strauß
Von Spätsommer bis Herbst bringen rote Rudbeckien Wärme in Beet und Kübel, am besten neben gelben Blüten, Gräsern und Pflanzen mit dunkler Belaubung. In der Vase bleibt die Blüte formstabil und verleiht dem Strauß Gewicht. Honigbienen fliegen sie gern an.
Nicht der Rote Sonnenhut
Echinacea, der Rote Sonnenhut, sieht ähnlich aus, ist aber botanisch eine eigene Gattung. Meist tragen seine Blüten purpurrosa Strahlen, und er überdauert als Staude viele Jahre. Wer etwas Rosarotes sucht, das dauerhaft im Beet bleibt, ist dort besser beraten.