Rot in vielen Schattierungen
Rot ist bei Zinnia elegans eine gängige Farbe. Die Palette reicht von Scharlach über Karmin bis Weinrot, die Blüten sind einfach, halb gefüllt oder dicht gefüllt. Anders als bei Flieder oder Duftwicke bereitet Rot hier keine Schwierigkeit, denn die Gattung bringt Rot, Orange und Gelb in großer Sortenvielfalt hervor.
Die wilde Pflanze blüht dagegen violett und bleibt klein.
Hohe Schnittsorten brauchen eine Stütze, weil die Stiele bei Regen leicht knicken. Zwergsorten bleiben dagegen kompakt und eignen sich für Balkonkästen. Wer ein warmes Beet an einer Südmauer hat, etwa in den sonnigen Lagen im Osten Österreichs, erzielt die schönsten Ergebnisse.
Sonnenhungrig und schnittfreudig
Rote Zinnien brauchen Hitze und Sonne, dann leuchten sie bis in den Herbst. Sie wirken stark neben Weiß, Gelb und Grün. Für Sommerfeste sind sie als Schnittblume praktisch: Je häufiger Sie schneiden, desto mehr Stiele wachsen nach. Wer in höheren Lagen wohnt, wählt frühe, kompakte Sorten, weil der Herbst dort zeitig kommt.
Anbau
- Vorziehen ab April bei Zimmerwärme.
- Auspflanzen nach den Eisheiligen, die letzte Frostgefahr ist erst Mitte Mai gebannt.
- Sonne, durchlässiger Boden, Wasser am Fuß der Pflanze.
- Pinzieren Sie die Triebspitze, damit sie sich verzweigt.
Zu Allerheiligen haben Zinnien im Freien meist abgeblüht, wer sie als Grabschmuck verwenden möchte, greift besser zu Chrysanthemen oder Heide.
Vase und Tiere
In der Vase hält sich Zinnie etwa eine Woche. Hunde, Katzen und Pferde vertragen sie laut ASPCA, sie ist nicht giftig.