Ein Rot aus der Züchtung
Wildformen der Phalaenopsis blühen vor allem weiß, rosa oder gelblich, oft mit Zeichnung auf der Lippe. Satte Rottöne sind das Ergebnis jahrzehntelanger Kreuzungen, über die Gattung sind rund 25.000 Hybriden registriert. Bei den roten gibt es Spielarten von Weinrot über Purpurrot bis zu kräftigem Magenta.
Ein reines Feuerrot ist bei Orchideen selten, die meisten roten Blüten haben einen Stich ins Violette oder Pinke. Beurteilen Sie die Farbe also am besten an der Pflanze selbst.
Wann Rot passt
Traditionell verbindet man Rot mit Liebe und Leidenschaft. Als Topfpflanze ist die Orchidee eine Alternative zu Rosen, wenn Sie etwas schenken möchten, das nicht nach wenigen Tagen verblüht. In der Adventzeit passt Rot gut in die festliche Wohnung, gern neben Weihnachtsstern und Kerzen. Auch zum Muttertag im Mai kommt sie gut an.
Pflege der roten Blüte
- Kräftig gefärbte Blüten verlieren bei zu viel Sonne an Leuchtkraft. Ein heller Platz ohne Mittagssonne ist ideal.
- Halten Sie die Temperatur zwischen 18 und 25 Grad. Auch im Winter sollte die Pflanze nicht am kalten Glas stehen.
- Die grünen Luftwurzeln enthalten Blattgrün. Setzen Sie die Pflanze deshalb in einen durchsichtigen Topf mit Rinde statt Erde.
- Gießen Sie erst, wenn die Wurzeln silbrig aussehen. Staunässe lässt sie faulen.
Katzen, Hunde und Kinder
Phalaenopsis ist laut ASPCA für Hunde, Katzen und Pferde nicht giftig. Auch für Menschen sind keine Giftwirkungen bekannt. Die Blütenfarbe spielt dabei keine Rolle.