Die Rottöne
Rot ist bei Chrysanthemen eine ganze Palette. Sie reicht von dunklem Bordeaux über Karminrot bis zu Kupfer und Rostbraun, oft mit hellerem Rand oder goldener Rückseite der Blütenblätter. Gerade die dunklen Töne bleiben im trüben Herbstlicht noch kräftig, wenn andere Farben längst verblassen.
Pflanzen und Stellen
Im Topf bevorzugt die rote Chrysantheme einen hellen Platz. Die pralle Mittagssonne bleicht dunkle Rottöne mit der Zeit aus. Gießen Sie, sobald sich die oberste Erdschicht trocken anfühlt, und entfernen Sie Wasser aus dem Untersetzer. Verblühte Köpfe knipsen Sie ab, damit die Knospen darunter Platz bekommen.
- Kaufen Sie Pflanzen mit vielen noch geschlossenen Knospen.
- Gelbe Blätter am Stiel deuten auf einen zu langen Aufenthalt im Verkaufsraum hin.
- Auf dem Balkon hält sie sich bis zu den ersten stärkeren Frösten.
Farben kombinieren
Rot ergibt mit gelbem Ahornlaub, Zierkürbissen und Eichenblättern ein typisches Oktoberbild. In Österreich stehen rote Chrysanthemen außerdem oft zwischen weißen und gelben Töpfen auf Gräbern zu Allerheiligen. Gut dazu passen Gräser, Heidekraut und Zweige mit Hagebutten.
Wer Rot im Gedenkschmuck als zu kräftig empfindet, mischt es mit Weiß oder Gelb. Zum Geburtstag im Herbst oder als Einstandsgeschenk in der neuen Wohnung wirkt ein roter Topf dagegen freundlich und warm. Eine Schale mit mehreren Sorten, die gestaffelt aufblühen, bringt die Farbe über Wochen. Dunkelrote Sorten wirken auf hellem Untergrund besonders stark, etwa vor einer weißen Hauswand oder auf einem Holztisch.
Haustiere
Laut ASPCA sind Chrysanthemen für Hunde, Katzen und Pferde giftig; Pyrethrine gehören zu den genannten Wirkstoffen. Mögliche Folgen sind Erbrechen, Durchfall und Speichelfluss. Bei Beschwerden hilft die Tierarztpraxis.