Rot ist in der Gattung häufig
Bei den meisten Petunien-Wildarten sind die Blütenkronen rötlich-purpurn, rot oder bläulich. Rot ist deshalb keine Neuzüchtung aus dem Nichts, sondern liegt der Gattung nahe. Die Gartensorten decken von leuchtendem Scharlach über Karminrot bis zu dunklen Weinrottönen viel ab. Manche sind einfarbig, andere haben Adern oder Sterne in einer zweiten Farbe.
Mit Roten gestalten
Rot wirkt auf dem Balkon stark und kräftig, besonders gut neben Weiß, Blau oder silbrigem Laub. Wer ein klassisches Rot-Weiß-Arrangement mag, findet bei Petunien viele passende Sorten, ohne dass die beiden Töne miteinander streiten.
- Geben Sie rote Sorten einen Platz mit mindestens fünf bis sechs Stunden Sonne.
- Düngen Sie regelmäßig, weil die Pflanzen sehr üppig blühen und viel Nahrung brauchen.
- Gießen Sie morgens, dann sind die Pflanzen für die Mittagshitze gut versorgt.
- Schneiden Sie nach dem ersten Blütenflor lange Triebe um ein Drittel zurück.
Wann ins Freie
Petunien überstehen keinen Frost. Im Weinviertel oder Burgenland ist es nach den Eisheiligen Mitte Mai meist sicher, im Gebirge und im Waldviertel lohnt es sich, noch ein paar Tage zu warten. Kälteschutz bei einer unerwarteten Frostnacht: ein Vlies über die Kästen.
Wer einen kräftigen Eindruck sucht, setzt mehrere Pflanzen der gleichen Sorte dicht nebeneinander. Das Rot wirkt dann wie ein Teppich. Achten Sie beim Kauf auf kompakte, dunkelgrüne Pflanzen; gelbliche Blätter deuten oft auf Nährstoffmangel hin, den Sie mit Dünger leicht beheben.
Haustiere
Die ASPCA stuft die Petunie in allen Farben als ungiftig für Hunde, Katzen und Pferde ein.