Rosa ist die Ausnahme
Rispiges Gipskraut blüht meist weiß, rosa Blüten sind selten. Gärtnereien führen deshalb besondere Sorten, etwa mit dem Namen Rosenschleier. Im Handel gibt es zudem gefärbtes Schleierkraut, dessen Farbe nicht natürlich ist. Die natürliche Rosafarbe ist meist blasser und etwas ungleichmäßig.
Wer im Garten rosa Schleierkraut sucht, findet es meist unter dem Namen der Sorte. Es gedeiht in sonniger Lage in durchlässigem, kalkhaltigem Boden und verträgt keine Staunässe. Rosa Sorten bleiben meist kompakter, daher sind sie für kleine Gärten und Balkonkästen interessant. Beim Kauf von Schnittware lohnt ein Blick auf das Etikett, ob die Farbe natürlich oder gefärbt ist.
Ein zarter Akzent
Rosa Schleierkraut wirkt romantisch. Es passt zu rosa Rosen, Pfingstrosen und weißen Nelken und eignet sich für Muttertag, Geburt eines Mädchens oder Hochzeit. Als Füllung gibt es einem Strauß Leichtigkeit. Gestecke zu Allerheiligen werden dagegen eher in gedeckten Tönen gehalten.
Pflanzen Sie Rosa nicht neben sehr kräftige Farben, denn sonst geht der zarte Ton leicht unter. Ein ruhiger Hintergrund aus Weiß oder Grün lässt ihn am besten wirken.
Haltbarkeit
- Frisch hält es in der Vase ein bis zwei Wochen.
- Schneiden Sie die Stiele schräg an und wechseln Sie das Wasser oft.
- Zum Trocknen kleine Bunde kopfüber an einem trockenen, dunklen Ort aufhängen.
- Rosa blasst durch Licht schneller aus, daher dunkel lagern.
Gesundheit
Die ASPCA führt das verwandte Gypsophila elegans als ungiftig, mit leichten Magen-Darm-Beschwerden bei Tieren möglich. Kontaktekzeme bei Menschen sind möglich, besonders bei empfindlicher Haut. Tragen Sie Handschuhe, wenn Sie viel binden.