Rot gehört zum Advent
In Österreich stehen rote Kerzen am Adventkranz, und oft leuchtet ein roter Ritterstern am Fensterbrett dazu. Rot gilt traditionell als Farbe der Wärme und der Zuneigung. Wildformen aus Südamerika blühen häufig ebenfalls rot oder purpurn, aus ihnen entwickelte sich die Gartenzucht.
Sorten im Überblick
Verbreitet ist 'Red Lion' mit kräftigem Rot, dazu kommen tiefe Samtrottöne, Rot mit weißem Streifen und gefüllte Blüten mit mehreren Reihen an Blütenblättern. Gefüllte Formen wiegen mehr, ihr Stiel braucht unbedingt eine Stütze.
Einsetzen und stützen
Nur ein Drittel der Zwiebel verschwindet in der Erde. Zu Beginn gießen Sie kaum, erst mit sichtbarem Stielwachstum häufiger. Zwischen Einsetzen und Blüte liegen sechs bis acht Wochen. Wer sich Rot zum vierten Adventsonntag wünscht, beginnt Mitte bis Ende Oktober.
Nach den Festtagen
Den welken Stiel schneiden Sie ab, die Blätter lassen Sie dran, damit die Zwiebel Vorrat anlegt. Im Spätsommer bekommt sie weniger Wasser und ruht einige Wochen kühl. Dann beginnt der Kreislauf von vorn. Wer gezielt planen möchte, notiert sich das Datum des Einsetzens und zählt acht Wochen weiter: So lässt sich die volle Blüte auf den Heiligen Abend legen.
- Gefüllte Sorten brauchen einen Bambusstab.
- Dunkelrot wirkt vor heller Wand besonders edel.
- Kühlere Räume verlängern die Blütezeit.
Das steckt in der Zwiebel
Alle Teile enthalten Lycorin. Schon kleine Mengen der Zwiebel führen bei Tieren und Kindern zu Erbrechen und Durchfall. Bei Verdacht erreichen Sie die Vergiftungsinformationszentrale in Wien rund um die Uhr unter 01 406 43 43, für Tiere die Tierarztpraxis.