Eine Prärieblume im Staudenbeet
Der Rote oder Purpur-Sonnenhut (Echinacea purpurea) wächst von Natur aus in den zentralen und östlichen Vereinigten Staaten. In Europa gilt er als eingebürgerte Art, auch in Österreich. Er wird 50 bis 120 Zentimeter hoch und trägt Blüten, deren Mitte wie ein stacheliger Kegel aufragt. Die Strahlenblüten sind in der Wildform rosa bis purpurn.
Standort und Pflege
Er mag Sonne, durchlässigen Boden und verträgt Trockenheit besser als Staunässe. Im pannonischen Klima Ostösterreichs gedeiht er problemlos. In kühlen Lagen blüht er etwas später. Junge Triebe fressen Schnecken gerne, deshalb lohnt im Frühjahr ein Auge auf das Beet.
- Im Herbst nicht zu früh zurückschneiden, die Samenstände bieten Vögeln Futter.
- Alle paar Jahre teilen, damit die Pflanze kräftig bleibt.
- Zwischen Gräsern wie Reitgras kommt die Form besonders gut zur Geltung.
Verwechslung vermeiden
Vom Roten Sonnenhut ist der Gelbe Sonnenhut (Rudbeckia) zu unterscheiden, eine andere Gattung mit gelben Blütenblättern. Beide werden im Alltag oft nur Sonnenhut genannt.
Beim Anpflanzen empfiehlt sich ein Abstand von etwa 40 Zentimetern, damit die Pflanzen mit der Zeit zu kräftigen Horsten heranwachsen. Im ersten Jahr bleibt die Blüte noch spärlich. In rauen Lagen, etwa im Mühl- oder Waldviertel, sollten Sie im ersten Winter mit Laub abdecken. Für die Vase eignen sich Stiele, deren Blütenköpfe sich gerade geöffnet haben.
Heilpflanze und Haustiere
Zubereitungen aus Echinacea werden traditionell gegen Erkältungen angeboten; ein klinischer Nutzen ist nach Wikipedia wissenschaftlich nur begrenzt belegt. Die ASPCA führt Echinacea als ungiftig für Hunde, Katzen und Pferde.