Die Gattung im Überblick
Begonien umfassen mehr als 2000 Arten aus den feuchtwarmen Tropen und Subtropen. Benannt sind sie nach Michel Bégon, einem französischen Beamten und Pflanzenfreund. Sehr auffällig sind die schiefen Blätter: Die beiden Blatthälften sind unterschiedlich groß. In Mitteleuropa überdauert im Freien nur die Art Begonia grandis den Winter, alle anderen sind frostempfindlich.
Welche Gruppe passt zu mir?
- Eisbegonien blühen den ganzen Sommer, bleiben niedrig und kommen mit Sonne und Schatten zurecht.
- Knollenbegonien haben große, oft gefüllte Blüten und ziehen im Herbst ein.
- Elatior-Begonien sind blühende Zimmerpflanzen für helle Fensterbänke.
- Rexbegonien werden wegen der gemusterten Blätter gezogen.
Pflege im österreichischen Jahr
Begonien gehören erst nach den Eisheiligen ins Freie, in Höhenlagen etwas später. Sie mögen Halbschatten, mäßige Feuchte und lockeren Boden. Gießen Sie am Wurzelballen, nicht über das Laub, sonst droht Mehltau. Im Herbst nehmen Sie Knollenbegonien nach dem ersten Frost heraus, trocknen sie und lagern sie kühl und frostfrei.
Zu Allerheiligen sind Beetbegonien meist am Ende ihrer Blüte, auf Gräbern werden sie dann oft durch Heide oder Chrysanthemen ersetzt.
Mit gutem Substrat und regelmäßigem Düngen lassen sich Begonien ausgesprochen lange schön halten. Gedüngt wird alle zwei Wochen mit einem Flüssigdünger für Blühpflanzen, ab dem Herbst stellen Sie das Düngen ein. Verwelkte Blüten und gelbe Blätter entfernen Sie laufend, das beugt Pilzkrankheiten vor und regt die Pflanze zu neuen Knospen an.
Giftigkeit
Nach dem ASPCA ist die Begonie für Hund, Katze und Pferd giftig. Die löslichen Kalziumoxalate sitzen vor allem in den Knollen und lösen Speicheln und Erbrechen aus. Bewahren Sie Knollen außer Reichweite von Haustieren auf. Die Tierarztpraxis hilft bei Vergiftungsverdacht.