Herkunft aus den Bergen Mexikos
Die Gattung Dahlia stammt aus den Hochländern Mexikos und Guatemalas, wo etwa 35 Wildarten wachsen. Als Zierpflanze kam sie im 18. Jahrhundert nach Europa. Die Knollen dienten in ihrer Heimat auch als Nahrung. In unseren Breiten ist sie ein Korbblütler wie Sonnenblume und Aster: Was nach einer einzigen Blüte aussieht, besteht aus vielen kleinen Einzelblüten.
Formen, die Sie unterscheiden können
- Einfache Dahlien zeigen einen Kranz Blütenblätter um eine offene Mitte, was Bienen und Hummeln entgegenkommt.
- Pompon- und Balldahlien bilden dicht gefüllte, kugelige Köpfe.
- Kaktusdahlien tragen schmale, eingerollte Blütenblätter.
- Dekorative Dahlien haben große, flach gefüllte Blüten, die als Schnittblume besonders wirken.
Ein reines Blau fehlt in der gesamten Gattung.
Das Gartenjahr in Österreich
Frostempfindliche Knollen setzen Sie im Freiland frühestens um den 15. Mai, wenn die Eisheiligen vorbei sind. In Gebirgslagen, wo Spätfröste länger drohen, warten viele Gärtnerinnen und Gärtner bis Ende Mai. Im Weinviertel oder im Burgenland ist die Zeit der Frostgefahr meist früher vorbei. Geblüht wird ab Juli, bis der erste Frost das Laub schwärzt.
Dann kürzen Sie das Kraut, heben die Knollen aus der Erde, trocknen sie an und verwahren sie dunkel in Kisten mit Sand, bei fünf bis zehn Grad.
Wer Dahlien als Schnittblume nutzen möchte, schneidet am besten am frühen Vormittag und stellt die Stiele sofort in kühles Wasser. Knospen öffnen sich nach dem Schnitt nicht mehr, wählen Sie also Blüten kurz vor dem vollständigen Aufgehen. Je öfter Sie schneiden, desto mehr neue Knospen bildet die Pflanze.
Besonders im Spätsommer sind Dahlien ein Hauptdarsteller in Sträußen aus dem eigenen Garten oder vom Bauernmarkt.
Hinweis für Haustiere
Der ASPCA verzeichnet die Dahlie als giftig für Hund, Katze und Pferd, nennt aber nur milde Folgen wie Übelkeit und Hautreizung. Halten die Symptome an, rufen Sie in der Tierarztpraxis an.