Buschwindröschen - klassisch - Anleitung & Bestellung

Das Buschwindröschen kündigt den Frühling an und bedeckt Laubwälder mit weißen Teppichen. Sie erfahren, wie die Pflanze lebt, warum sie ein Waldalterszeiger ist und was bei der Giftigkeit zu beachten ist.

Ein Hahnenfußgewächs im Wald

Das Buschwindröschen (Anemone nemorosa) gehört zu den Hahnenfußgewächsen. Als ausdauernde Staude wird es nur 10 bis 25 Zentimeter hoch. Am Stängel sitzen drei Blätter, darüber meist eine einzelne Blüte mit sechs bis acht weißen Blütenhüllblättern, die außen oft zartrosa getönt sind. Die Blütezeit liegt zwischen März und Mai.

Wo es wächst

Die Art kommt in ganz Österreich vor, von den Tieflagen bis in höhere Gebirgslagen. Am liebsten steht sie in lichten Laub- und Mischwäldern, wo im Frühjahr vor dem Laubaustrieb viel Licht auf den Boden fällt. Wegen seiner Ausbreitung von nur wenigen Zentimetern pro Jahr zeigen große Bestände oft alte Wälder an.

Ameisen helfen bei der Verbreitung der Samen.

Leben unter der Erde

In waagerechten Rhizomen legt die Pflanze Vorräte für die kommende Saison an. Im Frühsommer ziehen die Blätter ein, die Pflanze ruht bis zum nächsten Frühling. Der englische Name windflower verweist auf die beweglichen Blütenstiele.

Im Frühling lohnt sich ein Spaziergang zu Beginn der Blüte. Wenn die Sonne die Blüten öffnet, erscheinen sie wie weiße Sterne am Waldboden. An bedeckten Tagen und abends bleiben sie geschlossen. Diese Bewegung kann man auch im Garten beobachten. Hinweis: Wer Wildpflanzen ausgräbt, schadet dem Bestand, kaufen Sie Pflanzen deshalb in der Gärtnerei.

Giftig, aber nur schwach

Der Inhaltsstoff Protoanemonin steckt in der ganzen Pflanze und wandelt sich beim Trocknen in harmloses Anemonin um. Frischer Pflanzensaft reizt die Haut, und wer davon isst, riskiert Beschwerden im Magen-Darm-Bereich. Tragen Sie beim Umgang Handschuhe. Bei Vergiftung bei Menschen erreichen Sie die Vergiftungsinformationszentrale unter 01 406 43 43, bei Tieren hilft die Tierarztpraxis.

Kurzinfo - Buschwindröschen - klassisch

Farbe
weiß
Lateinischer Name
Anemone nemorosa
Typ
wildpflanze
Blütezeit
april-mai
Licht
halbschatten
Wasser
mäßig
Höhe
10-25 cm
Duft
kein
Giftig für Haustiere
ja
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Häufig gestellte Fragen zu Buschwindröschen - klassisch

Wann blüht das Buschwindröschen?
Zwischen März und Mai, je nach Höhenlage und Witterung. In höheren Lagen entsprechend später.
Warum nennt man es Waldzeiger?
Es breitet sich nur sehr langsam aus. Große Bestände deuten daher auf lange bestehende Wälder.
Darf ich Buschwindröschen pflücken?
Welche Wildpflanzen gepflückt werden dürfen, regeln die Bundesländer. Besser lassen Sie sie im Wald stehen, die Pflanze ist ohnehin als Schnittblume ungeeignet.
Kann ich Buschwindröschen im Garten pflanzen?
Ja, im Halbschatten unter Gehölzen mit humosem, durchlässigem Boden. Beschaffen Sie Pflanzen aus der Gärtnerei.

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