Woher das Rot kommt
Die weiße Zantedeschia aethiopica blüht stets weiß. Rote, gelbe und rosa Callas stammen von anderen Arten der Gattung ab, etwa von der gelben Zantedeschia elliottiana, und wurden durch Kreuzung farbenreich gezüchtet. Die Rottöne reichen von leuchtendem Scharlach bis zum fast schwarzen Burgunder. Im Handel finden Sie sie als Schnittblume und als Topfpflanze.
Was bedeutet die rote Calla?
Wer nach „kalla“ oder der „roten Calla Bedeutung“ sucht, findet meist Leidenschaft und Wärme. Das ist Symbolik, die auf der Farbe Rot beruht, nicht auf einer botanischen Tatsache. Traditionell gilt Rot als Farbe der Liebe; die geschwungene, glatte Form der Calla lässt es modern und ruhig wirken, nicht kitschig.
Pflege
- Stellen Sie Schnittblumen in wenig frisches Wasser und schneiden Sie die Stiele regelmäßig schräg an.
- Topfcallas mögen helle Plätze und gleichmäßig feuchte, aber nicht nasse Erde.
- Nach der Blüte lassen Sie die Pflanze mit weniger Wasser ruhen.
- Vor dem ersten Frost kommen sie ins Haus.
Passende Anlässe
Rote Calla passt zu Jubiläum, Geburtstag und Advent: Zu Zweigen mit Beeren und dunklem Laub wirkt sie festlich. Für Hochzeit und Trauer wählt man traditionell die weiße.
Achtung bei Kindern und Tieren
Auch farbige Callas enthalten Calciumoxalat, das Mund und Rachen reizt; nach der ASPCA sind sie für Hunde und Katzen giftig. Die Calla ist keine echte Lilie und löst nicht das Nierenversagen aus, das echte Lilien bei Katzen verursachen können, dennoch gehört ein krankes Tier zum Tierarzt. Bei Kindern rufen Sie die Vergiftungsinformationszentrale Wien, Telefon 01 406 43 43 (rund um die Uhr), bei starken Beschwerden Notruf 144.