Leberblümchen - klassisch - Ratgeber & Bestellung

Das Leberblümchen blüht von März bis April blauviolett im Wald. Hier lesen Sie, wie Sie es erkennen, woher sein Name kommt und warum die frische Pflanze giftig ist.

Blau im Laubwald

Das Leberblümchen, Hepatica nobilis, gehört zu den Hahnenfußgewächsen. Es blüht von März bis April, zählt zu den ersten Frühlingsblumen und färbt in Laubwäldern manchen Hang blau. Es wächst auf kalkhaltigen, nährstoffreichen, sommerwarmen und nicht zu trockenen Lehmböden im Wald. In Österreich ist die Art nicht in allen Bundesländern geschützt, da Naturschutz Landessache ist.

Pflücken Sie sie trotzdem nicht in der Natur.

Zum Namen

Die Blätter sind in drei Lappen geteilt und ähneln in der Form einer Leber. Nach der mittelalterlichen Signaturenlehre sollte so ein Blatt gegen Beschwerden der Leber helfen. Auch der botanische Gattungsname Hepatica geht darauf zurück. Eine nachgewiesene Heilwirkung gibt es nicht.

Im Garten

Leberblümchen sind Wildstauden, die im Garten Halbschatten unter Laubgehölzen und kalkhaltigen Humusboden lieben. Kaufen Sie nachgezogene Pflanzen in der Gärtnerei und graben Sie nie Pflanzen im Wald aus. Als Schnittblume eignet sich die Art nicht.

Die Samen tragen ein nährstoffreiches Anhängsel, das Ameisen anlockt. Sie tragen die Samen fort und helfen so bei der Verbreitung. Deshalb stehen Leberblümchen oft in kleinen Gruppen. Bei Regen und am Abend schließen sich die Blüten, was man bei einer Frühlingswanderung leicht beobachten kann.

Giftig

  • Frische Pflanzen enthalten Protoanemonin. Es kann Haut reizen und Blasen verursachen.
  • Beim Trocknen wandelt sich der Stoff in harmlose Verbindungen um.
  • Halten Sie Kinder und Haustiere von der frischen Pflanze fern.
  • Nach Verzehr oder Hautkontakt mit starken Beschwerden rufen Sie die Vergiftungsinformationszentrale Wien (01 406 43 43, rund um die Uhr), bei starken Beschwerden Notruf 144. Bei Tieren hilft der Tierarzt.

Kurzinfo - Leberblümchen - klassisch

Farbe
blau
Lateinischer Name
Hepatica nobilis
Typ
wildpflanze
Blütezeit
märz-mai
Licht
halbschatten
Wasser
mäßig
Höhe
5-15 cm
Duft
kein
Giftig für Haustiere
ja
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Häufig gestellte Fragen zu Leberblümchen - klassisch

Wann blüht das Leberblümchen?
Von März bis April, noch vor dem vollen Laubaustrieb.
Warum heißt das Leberblümchen so?
Das Blatt ähnelt einer Leber, und die Signaturenlehre sah darin einen Hinweis auf Heilkraft.
Ist das Leberblümchen in Österreich geschützt?
Nicht in allen Bundesländern. Naturschutz ist Landessache. Pflücken oder Ausgraben in der Natur sollten Sie dennoch unterlassen.
Ist das Leberblümchen giftig?
Ja, im frischen Zustand enthält sie den Reizstoff Protoanemonin.

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