Zartrosa zwischen Laub
Die Stammart blüht blauviolett. Rosa Blüten gibt es bei ausgelesenen Gartensorten, die in spezialisierten Staudengärtnereien angeboten werden. Die Blüten bestehen aus sechs bis zehn gefärbten Hüllblättern, in der Mitte stehen helle Staubblätter. Zur Blütezeit im März und April wirken die rosa Töne im noch kahlen Gartenbild besonders lieblich.
Pflege im Schatten
Leberblümchen wachsen langsam und brauchen jahrelang Ruhe. Sie lieben kalkhaltigen, nährstoffreichen Boden im lichten Halbschatten. Die Blätter überwintern grün, die neuen entfalten sich oft erst nach der Blüte.
- Schützen Sie den Platz vor Trockenheit im Sommer.
- Entfernen Sie Falllaub nicht ganz, es schützt den Boden.
- Teilen Sie Pflanzen nur, wenn es unbedingt sein muss.
- Meiden Sie Staunässe, die Wurzeln faulen sonst.
Naturschutz in Österreich
In Österreich ist das Leberblümchen nicht in allen Bundesländern geschützt, weil Naturschutz Landessache ist. Dennoch gehören Wildpflanzen in den Wald und nicht in den Garten. Kaufen Sie rosa Formen in der Gärtnerei und achten Sie auf Nachzucht.
Die Blätter sind ledrig, dreilappig und auf der Unterseite oft violett überlaufen. Sie bleiben über den Winter grün und werden erst im Frühjahr ersetzt. Dadurch ist das Leberblümchen auch außerhalb der Blütezeit ein hübscher Bodendecker im Halbschatten.
Giftig
Die frische Pflanze enthält Protoanemonin und reizt Haut und Schleimhäute. Auch für Tiere ist sie nicht zum Knabbern geeignet. Bei Beschwerden nach Kontakt oder Verzehr gilt: Vergiftungsinformationszentrale Wien (01 406 43 43, rund um die Uhr), bei starken Beschwerden Notruf 144, bei Tieren der Tierarzt.