Rosa kommt auch in der Natur vor
Unter den Wildrosen zählt Rosa zu den gewöhnlichsten Farben. Die Blüte hat meist fünf Blätter und einen hellen Kranz aus gelben Staubgefäßen. Züchter haben daraus Töne von zartem Pastell bis zu leuchtendem Pink entwickelt, dazu mehr Blütenblätter und stärkeren Duft.
Zart oder kräftig
Im traditionellen Blumenvokabular zählt die Nuance: Ein blasses Rosa gilt als Ausdruck von Bewunderung, ein kräftiges Pink steht eher für Dank. Das macht rosa Rosen zu einem Geschenk für viele Anlässe, vom Dankeschön an die Gastgeberin bis zum Besuch bei der Großmutter. Für den Muttertag im Mai sind sie eine sanfte Alternative zum klassischen Rot.
Die Kartoffelrose
An Küsten und Böschungen wächst die Kartoffelrose (Rosa rugosa), eine ostasiatische Art mit stark duftenden, rosa Blüten und dicken, orangeroten Früchten. Sie bildet unterirdische Ausläufer und breitet sich dort aus, wo sie nicht begrenzt wird. In einem kleinen Hausgarten sollte man ihr daher Grenzen setzen, etwa mit einer Wurzelsperre.
Pflege im Garten und in der Vase
- Rosa Blütenblätter zeigen Druckstellen schnell, fassen Sie Schnittrosen also behutsam an.
- Stiele schräg kürzen, Laub unter der Wasserlinie abstreifen und regelmäßig frisches Wasser einfüllen.
- Gartenrosen brauchen Sonne, Luft und Boden, in dem das Wasser abfließen kann.
- Sorten mit mehreren Blühphasen setzen nach dem Entfernen alter Blüten neue Knospen an.
- In kalten Lagen Österreichs lohnt sich im Spätherbst ein Anhäufeln mit Erde.
Hagebutten und Tiere
Die Früchte vieler rosa blühender Wildrosen können Sie zu Tee oder Mus verarbeiten. Die ASPCA führt Rosen als ungiftig für Hund, Katze und Pferd, auf die Stacheln sollten Sie aber achten.