Rosa in der Natur
Die Blüten des Buschwindröschens sind außen oft zartrosa getönt, das gibt auch weißen Blüten einen Hauch. Knospen wirken rosa, öffnen sich aber weiß. Echte rosa Pflanzen sind selten. Wer sie im Wald entdeckt, lässt sie stehen.
Rosa Gartensorten
- 'Rosea' zeigt sternförmige Blüten, die außen zartrosa überlaufen sind.
- 'Wisley Pink' beginnt weiß, die Außenseite ist kräftiger rosa, und mit dem Verblühen färbt sich die ganze Blüte.
Mit lavendelblauen Sorten wie 'Robinsoniana' ergeben sie weiche Übergänge.
Pflanzung
Rosa Sorten wünschen sich Halbschatten und einen frischen, humusreichen Boden. Winterfrost macht ihnen laut Royal Horticultural Society nichts aus. Das ist auch in Gebirgslagen von Vorteil, wo Spätfröste häufig sind.
- Rhizome flach und in kleinen Gruppen unter Gehölzen einsetzen.
- Nicht stören, sie breiten sich nur langsam aus.
- Vor Schnecken im Frühjahr schützen.
Wer rosa Sorten im Garten ansiedeln möchte, plant am besten im Herbst. Die Rhizome werden dann in kleinen Gruppen zwei bis drei Zentimeter tief gesetzt und mit Laub abgedeckt. Zeigt sich im Frühjahr eine Blüte, dauert es meist noch einige Jahre, bis ein dichter Teppich entsteht. Geduld ist das Wichtigste, denn die Pflanze wächst nur langsam.
Für Beet, nicht für Vase
Als Schnittblume taugt die Pflanze nicht, die Blüten welken schnell. Im Garten freuen Sie sich über das Frühjahrsbild. Wegen des Protoanemonins im Saft sollten Sie beim Pflanzen Handschuhe tragen. Bei Verdacht auf Vergiftung hilft die Vergiftungsinformationszentrale in Wien unter 01 406 43 43. Für Tiere gilt: Tierarztpraxis anrufen.