Weiß ist die Farbe der Wildart
Die Mondorchidee Phalaenopsis amabilis blüht von Natur aus weiß und ist eine der Stammeltern vieler heutiger Zuchtformen. Sie ist auf Inseln Südostasiens und im Norden Australiens zu Hause. Anders als bei Rot oder Rosa muss die Farbe hier also nicht erst herausgezüchtet werden, sie liegt der Gattung nahe.
Das erklärt, warum Weiß in Gärtnereien und Blumengeschäften zu den verlässlichsten Farben gehört.
Anlässe für Weiß
Weiß steht traditionell für Reinheit und Unschuld. In Österreich passt die Farbe deshalb gut zu Anlässen wie Hochzeit, Taufe, Erstkommunion oder Firmung. Wer zum Muttertag etwas Dauerhaftes sucht, findet in einer weißen Orchidee ein Geschenk, das sich zu fast jeder Einrichtung fügt. Auch als Zeichen der Anteilnahme wird sie gewählt, weil sie sich lange hält.
Zu Allerheiligen gehört sie allerdings nicht zum üblichen Grabschmuck: Dafür sind Chrysanthemen und Gestecke gebräuchlicher, die draußen Kälte aushalten, und Phalaenopsis verträgt keinen Frost.
Worauf Sie bei Weiß achten sollten
- Druckstellen und Verfärbungen sind auf hellen Blütenblättern besonders sichtbar. Fassen Sie die Blüten nur wenig an.
- Vermeiden Sie direkte Sonne durch das Fenster, sie hinterlässt auf Weiß rasch braune Flecken.
- Ein heller Platz mit 18 bis 25 Grad ist ideal. Zugluft und Heizungsluft über dem Heizkörper tun der Pflanze nicht gut.
- Gießen Sie, wenn die dicken Wurzeln silbrig-grau aussehen, und lassen Sie das Wasser ablaufen.
Verträglichkeit
Die ASPCA nennt Phalaenopsis ungiftig für Katzen, Hunde und Pferde. Eine Weißfärbung ändert daran nichts. Frische Blüten halten oft mehrere Monate, danach kann die Pflanze nach einer Ruhephase erneut austreiben.