Die Wildform ist weiß
Bei den meisten Unterarten der kanarischen Strauchmargerite sind die Zungenblüten reinweiß und die Röhrenblüten in der Mitte gelb. Genauso sieht die Wiesenmargerite aus, die in Österreich auf Magerwiesen wächst: 20 bis 25 weiße Strahlenblüten um eine gelbe Scheibe. Ihr Duft beim Verwelken ist allerdings unangenehm.
Wer eine weiße Margerite sucht, hat also die Wahl zwischen der frostempfindlichen Strauchmargerite im Kübel und der winterharten Staude im Beet.
Als Kübelpflanze
Auf dem Balkon leuchtet eine weiße Strauchmargerite vor dunklem Laub und in blauen oder terrakottafarbenen Töpfen. Hitze steckt sie gut weg, sie will aber regelmäßig gegossen und gedüngt werden. Der kompakte Wuchs sorgt für Dauerblüte. Alle zwei bis drei Jahre lohnt das Umtopfen in frische, durchlässige Erde, dabei lockern Sie den Wurzelballen rundum etwas, dann treibt die Pflanze kräftiger durch.
- Verblühtes abschneiden, dann bildet sie neue Knospen.
- Im Sommer alle ein bis zwei Wochen Flüssigdünger geben.
- Hell und windgeschützt aufstellen.
Als Staude im Beet
Die Wiesenmargerite kommt mit mageren Böden aus und benötigt keinen Dünger. Sie passt zu Lavendel, Salbei und Gräsern und lockt Insekten an. In naturnahen Wiesen wird erst nach der Samenreife gemäht.
Weiß bei Festen
Weiße Margeriten gelten traditionell als Zeichen von Schlichtheit und Unschuld. Zu Erstkommunion oder Firmung im Frühjahr passen sie zu hellen Kleidern und Tischschmuck.
Hinweis für Tierhalter
Die ASPCA führt Margeriten und Chrysanthemen als giftig für Hunde und Katzen, Erbrechen und Durchfall sind möglich. Die Blüten sind nicht zum Verzehr bestimmt.