Weiß kommt aus der Zucht
Die Wildform der Gartenhyazinthe (Hyacinthus orientalis) blüht in Blauviolett. Weiße Trauben entstanden erst durch Auslese und Kreuzung. Eine häufig genannte weiße Sorte ist 'Carnegie' mit großen, reinweißen Trauben. Daneben gibt es cremeweiße Sorten, deren Blüten einen leichten Gelbstich haben.
Zwischen Advent und Ostern
In Österreich ist Weiß vor allem in zwei Zeiten gefragt. Im Advent passt eine weiße Hyazinthe zu Adventkranz und Kerzenschein, zu Ostern zu Palmbuschen und Osterstrauß. Wer sie zum Adventbeginn blühen sehen will, kauft vorgetriebene Zwiebeln und stellt sie hell und kühl, nicht über den Heizkörper.
Das Weiß schützen
Weiße Blüten zeigen Druckstellen und braune Ränder schneller als farbige.
- Wenig Sonne in der Mittagszeit, sie lässt die Blüten rasch welken.
- Den Topf nicht an die Fensterscheibe stellen, wenn es draußen friert.
- Welkes sofort auszupfen, damit die Traube sauber bleibt.
- Beim Gießen nicht in die Blütentraube gießen.
Wer weiße Hyazinthen im Garten setzt, kombiniert sie gern mit blauen Traubenhyazinthen und frühen Tulpen. Die Weißtöne leuchten besonders vor dunklem Immergrün und in halbschattigen Ecken, wo andere Farben im Dämmerlicht verschwinden.
Gut zu wissen
Die Zwiebeln der Hyazinthe sehen Speisezwiebeln ähnlich, sind aber giftig. Bewahren Sie sie getrennt von Küchenvorräten auf. Nach der ASPCA gilt die Hyazinthe für Hunde, Katzen und Pferde als giftig. Bei einer Vergiftung bei Menschen hilft die Vergiftungsinformationszentrale unter 01 406 43 43, bei Tieren die Tierärztin oder der Tierarzt.