Warum Weiß so beliebt ist
Die Blüten des Zimmer-Alpenveilchens (Cyclamen persicum) gibt es von Weiß über Rosa bis tief Purpur. Weiße Blüten wirken ruhig und passen zu hellen Räumen. Traditionell steht Weiß für Reinheit und Gedenken, weshalb man weiße Pflanzen gern zu stillen Anlässen wählt, etwa rund um Allerheiligen.
Standort in der Wohnung
Das Alpenveilchen mag es hell, aber nicht heiß. Ein Platz am nordseitigen Fenster oder in einem kühlen Stiegenhaus verlängert die Blüte, neben Heizung und Ofen wird es schnell welk. Zimmerwärme über etwa 18 Grad verkürzt die Blütezeit erfahrungsgemäß.
Zur Gestaltung passen weiße Alpenveilchen gut zu Winterdekorationen in Silber, Grün oder Natur. Sie können im Advent den Tisch schmücken, wenn Kerzen und Tannenzweige für Atmosphäre sorgen. Wichtig ist, dass der Topf nicht im Zug neben der Tür oder über einem Heizkörper steht. Ein Übertopf hilft gegen Wasserflecken, solange sich darin kein Wasser sammelt.
Wer die Pflanze über Jahre behalten will, beachtet die Ruhezeit nach der Blüte.
Gießen und Pflegen
Gießen Sie vorsichtig von unten in den Untersetzer und leeren Sie ihn nach einer halben Stunde. Staunässe lässt die Knolle faulen. Verblühtes wird mit einem Ruck samt Stiel aus der Knolle gedreht.
Nach der Blüte
Im Frühjahr zieht die Pflanze ein. Dann gießt man kaum noch und stellt sie kühl. Im Spätsommer treibt sie wieder aus und kann in frische Erde umgesetzt werden.
Sicherheit
Cyclamen enthält Terpenoid-Saponine, besonders in der Knolle. Laut ASPCA führt der Verzehr bei Hunden, Katzen und Pferden zu Speichelfluss, Erbrechen und Durchfall; große Knollenmengen können das Herz belasten. Stellen Sie die Pflanze daher hoch.