Weiße Arten
Weiß blüht zum Beispiel die Sternmagnolie (Magnolia stellata) mit vielen schmalen Blütenblättern. Auch die Yulan-Magnolie Magnolia denudata ist weiß. Die Tulpenmagnolie Magnolia x soulangeana gibt es in Weiß, Rosa und Purpur und wird oft in Weiß mit rosa Hauch angeboten. Magnolien zählen zu den urtümlichsten Blütenpflanzen; ihre Blüten werden vor allem von Käfern bestäubt.
Frühe Blüte, Frostrisiko
Die Sternmagnolie öffnet oft schon im März. In Österreich kann dann noch Frost folgen, besonders in Tälern und höheren Lagen. Weiße Blüten zeigen Frostschäden sofort als braune Ränder. Ein geschützter Platz hilft.
Von der Tulpenmagnolie gibt es weiße Sorten wie 'Alexandrina', die weiß mit rötlichem Grund blüht. Die Art entstand 1820 aus einer Kreuzung der Yulan-Magnolie mit der Purpurmagnolie. Sie wird bis zu neun Meter hoch und bildet eine breite Krone. Auf frischem, leicht saurem Boden gedeiht sie am besten.
Weiße Blüten wirken vor dunklem Hintergrund, etwa vor einer Hauswand oder einer Nadelhecke, am schönsten.
Schnittzweige für die Vase
Magnolienzweige lassen sich kurz vor dem Aufblühen schneiden und in der Wohnung aufstellen. Die Blüten halten allerdings nur wenige Tage. Ähnlich wie bei Kirschzweigen oder den Barbarazweigen am 4. Dezember holt man frühe Blüten ins Haus.
Standort
Sonnig bis halbschattig, geschützt vor kalten Winden. Magnolien wurzeln flach und mögen keine Staunässe; auf schwerem Lehmboden hilft Lockerung des Bodens.
Hinweis
Magnolien sind nur schwach giftig; das Alkaloid Magnoflorin kommt vor allem in Rinde und Holz vor.