Rot bei zwei Merkmalen
Bei Heuchera kann Rot zweierlei meinen: die Blüten oder das Laub. Das Blutrote Purpurglöckchen Heuchera sanguinea trägt rote Blütenglöckchen, und manche Sorten haben rötlich bis purpurn überhauchtes Laub. Auf Etiketten sind oft beide Merkmale gemeint, prüfen Sie daher die Beschreibung.
Farbe halten
Rotes Laub zeigt seine Farbe am besten im Halbschatten mit etwas Morgensonne. In tiefem Schatten wird es grünlicher, in praller Sonne trocknet es aus. Gleichmäßige Feuchte hilft.
Im Garten setzt man rote Purpurglöckchen gern an den Rand von Beeten oder in Gefäße. Sie lassen sich gut mit Gräsern wie Reitgras oder Segge kombinieren. Das Laub verfärbt sich im Winter oft kräftiger, und wintergrüne Rosetten bleiben bei mildem Wetter sichtbar. Wenn die Pflanze durch Frost aus dem Boden gehoben wurde, drücken Sie sie im Frühjahr wieder fest ein.
Die roten Blütenstiele erscheinen oft erst nach dem Laub und wirken im Hochsommer zierlich. Wer sie als Schnittblume verwendet, schneidet nur einzelne Stiele, damit die Rosette ihre Form behält. Im Topf brauchen sie im Sommer regelmäßig Wasser, vertragen aber keine Staunässe.
Rot im Garten
Rote Purpurglöckchen setzen Akzente an Wegrändern, in Töpfen und im Steingarten. Sie vertragen sich mit Gräsern und silbrigem Laub. Im Hausgarten blühen sie ungefähr von Juni bis August.
Wintertipps
Das Laub bleibt je nach Sorte teilweise grün. Alte, unansehnliche Blätter schneidet man im Frühjahr zurück, damit neue austreiben.
Haustiere
Nach Angaben der ASPCA ist die Blutrote Art für Haustiere unbedenklich.