Sommerblume aus China
Die Sommeraster (Callistephus chinensis) stammt aus China und ist die einzige Art ihrer Gattung. Sie wird dort seit sehr langer Zeit kultiviert. Mit den Herbstastern im Staudenbeet ist sie nur entfernt verwandt. Sie ist einjährig und muss jedes Frühjahr neu gesät oder gekauft werden. Die Blüten reichen von einfach und gänseblümchenartig bis zu dicht gefüllten Bällen, und die Stiele erreichen je nach Sorte vierzig bis achtzig Zentimeter.
In Österreich anbauen
Die Aussaat erfolgt ab April im Haus. Nach den Eisheiligen Mitte Mai pflanzen Sie die Jungpflanzen an einen sonnigen Platz mit nährstoffreicher, durchlässiger Erde. In kühlen Lagen wie im Mühlviertel oder in Berggemeinden ist der Platz in Hausnähe wärmer und geschützter. Die Blüte beginnt im Juli und kann bis in den Oktober dauern, bis der erste Frost kommt.
Gesunde Pflanzen
- Niemals zwei Jahre hintereinander an dieselbe Stelle pflanzen, denn die Pflanze ist anfällig für Bodenpilze.
- Hohe Sorten stützen.
- Gießen am Fuß, nicht über die Blätter, damit Pilzkrankheiten weniger Chancen haben.
- Verblühtes regelmäßig entfernen, so bilden sich neue Knospen.
Für die Vase
Schneiden Sie die Stiele, wenn die äußeren Blütenblätter gerade geöffnet sind. Blätter unter der Wasserlinie entfernen und frisches Wasser einfüllen. Dann hält der Strauß meist sieben bis zehn Tage. Die ASPCA führt die Chinaaster, wie die Sommeraster dort heißt, als nicht giftig für Hunde, Katzen und Pferde.
Trotzdem kann Fressen von Pflanzen den Magen reizen.