Eine seltenere Farbe
Die Wildform der Stockrose blüht meist in Rosa-, Purpur- oder dunklen Rottönen; Weiß und Gelb sind seltener. Gartensorten in Weiß gehen auf Auslese zurück. Wer Samen sammelt, muss damit rechnen, dass die Nachkommen nicht immer weiß werden, denn Stockrosen kreuzen sich leicht mit Nachbarn anderer Farbe.
Wirkung im Garten
Weiße Blütentürme stehen am besten vor dunklem Hintergrund: einer Holzwand, einer Hecke aus Eibe oder einer alten Steinmauer. Dort tritt das Weiß klar hervor und leuchtet auch in der Dämmerung. In Gärten mit österreichischem Bauernhauscharakter passt die Kombination mit Rittersporn und Phlox in Blau und Violett.
Wachsen lassen
- Sonniger Platz, durchlässiger Boden, windgeschützt.
- In den ersten Wochen gleichmäßig gießen, später verträgt sie Trockenheit recht gut.
- Im ersten Jahr nur Blattrosette, die Blüte folgt im zweiten Jahr.
- Verblühte Stängel abschneiden, wenn keine Samen gewünscht sind.
Gegen Malvenrost, einen Pilz mit orangen Flecken, helfen luftiger Stand und das Entfernen kranker Blätter.
Wer mehrere Farben mischt, setzt Weiß am besten in die Mitte des Beetes oder an die Spitze der Reihe. Die Blüten sind zart und zeigen bei Regen schnell Flecken, daher eignet sich ein Platz unter dem Dachvorsprung. Zur Vermehrung können Sie Samen sammeln, sobald die Fruchtstände braun werden; der Nachwuchs blüht erst im zweiten Jahr.
Gut zu wissen
Laut ASPCA drohen Katzen, Hunden und Pferden durch Stockrosen keine Vergiftungen. Weiße Blüten zeigen Regenflecken und welke Stellen rasch, daher lohnt sich das regelmäßige Ausputzen.