Weiß unter den Frühblühern
Unter den Farben der Primeln reicht die Spanne von Weiß bis Gelb, Rosa, Violett und Rot. Weiße Zuchtformen stammen meist von Primula vulgaris, der Kissen-Primel, deren wilde Form hellgelb blüht. Oft setzt ein gelbes Auge einen Akzent in der Mitte. In Gärtnereien und auf Bauernmärkten sind weiße Primeln ab Februar erhältlich, lange bevor Beet und Balkon bepflanzt werden.
Hell wirkt auch im Dunkeln
Weiße Blüten reflektieren Licht und bringen Helligkeit in schattige Ecken oder auf nordseitige Balkone. Kombinieren Sie sie in Schalen mit blauen Traubenhyazinthen oder mit Krokussen. Zu Ostern und beim Frühlingsputz sorgen weiße Primeln für ein sauberes, ruhiges Bild. Wer Grabschmuck zu Allerheiligen sucht, greift dagegen eher zu Heide oder Chrysanthemen.
Pflegehinweise
- Hell und kühl stehen, aber nicht in praller Mittagssonne.
- Die Erde gleichmäßig leicht feucht halten; Gießwasser im Übertopf nach kurzer Zeit abgießen.
- Verwelkte Blüten samt Stiel auszupfen, damit Platz für Knospen entsteht.
- Verblühte Pflanzen lassen sich im Frühjahr in halbschattigen Boden setzen.
Weiße Primeln im Beet
Im Garten wirken weiße Primeln unter Gehölzen wie kleine Lichtpunkte. Sie vertragen Halbschatten und lockere, humose Erde. Wer sie später ins Beet setzt, tut gut daran, sie zuvor einige Tage an den Platz im Freien zu gewöhnen. Gelegentliches Düngen nach der Blüte hilft der Pflanze, Kraft für das nächste Jahr zu sammeln.
Sicherheit
Die ASPCA führt Primula vulgaris als giftig für Hunde, Katzen und Pferde, wobei leichtes Erbrechen genannt wird. Manche Primeln enthalten außerdem Primin, das empfindliche Haut reizen kann. Tragen Sie bei Pflegearbeiten im Zweifel Handschuhe und fragen Sie bei Beschwerden bei Tieren die Tierarztpraxis, bei Menschen die VIZ Wien unter 01 406 43 43.