Fuchsie - klassisch - Anleitung & Bestellung

Die Fuchsie hängt ihre Blüten wie Ohrringe an dünnen Stielen. Hier lesen Sie, woher sie kommt, wie ihr Name entstand und wie sie den Winter übersteht.

Eine Gattung aus Bergwäldern

Zur Gattung Fuchsia zählen inzwischen 107 Arten und etwa 12.000 Sorten. Die Arten wachsen überwiegend in den Bergwäldern Mittel- und Südamerikas, einige auch in Neuseeland und auf Tahiti. Entdeckt wurde die Gattung 1696 vom Botaniker Charles Plumier auf Santo Domingo. Benannt ist sie nach dem Arzt und Botaniker Leonhart Fuchs aus dem 16.

Jahrhundert; Carl von Linné legte den Namen 1753 fest.

Der Aufbau der Blüte

Jede Blüte hat vier meist farbige, zurückgebogene Kelchblätter, vier Kronblätter, acht Staubblätter und einen weit herausragenden Griffel. Die Blüten produzieren viel zuckerhaltigen Nektar, später reifen essbare Beeren. Die heutigen Gartenfuchsien sind Hybriden, bei denen Fuchsia magellanica häufig Elternart ist.

Kühl und feucht gefällt ihr

Fuchsien mögen es kühl und luftfeucht, am besten bei 16 bis 24 Grad und hellem, aber nicht direktem Licht. Das erklärt, warum sie auf Nordbalkonen und im Halbschatten oft besser gedeihen als in praller Südsonne.

  • Halten Sie die Erde gleichmäßig feucht, ohne dass Wasser im Untersetzer steht.
  • Düngen Sie in der Blütezeit alle ein bis zwei Wochen.
  • Im Herbst holen Sie die Pflanze vor dem ersten Frost herein und stellen sie hell und kühl, aber frostfrei.

Nur einige winterharte Sorten, die von Fuchsia magellanica abstammen, überdauern mit Schutz im Garten, in den milden Lagen des Weinviertels oder der Südsteiermark eher als im Gebirge.

Haustiere

Nach der Datenbank der ASPCA gilt die Fuchsie als ungiftig für Katzen und Hunde.

Kurzinfo - Fuchsie - klassisch

Farbe
rosa
Lateinischer Name
Fuchsia-Hybriden (Gartenfuchsie)
Typ
topfpflanze
Blütezeit
juni-oktober
Licht
halbschatten
Wasser
mäßig
Höhe
30-80 cm
Duft
kein
Giftig für Haustiere
nein
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Häufig gestellte Fragen zu Fuchsie - klassisch

Wie überwintere ich eine Fuchsie?
Hell oder halbdunkel, kühl und frostfrei, mit wenig Wasser. Im Frühjahr wieder heller stellen und nach den Eisheiligen ins Freie.
Sind Fuchsien essbar?
Die Beeren der Fuchsie gelten als essbar und schmecken je nach Sorte mild bis leicht säuerlich. Aufs Essen sollte man sich nur bei sicherer Bestimmung verlassen.
Warum heißt die Fuchsie so?
Nach dem deutschen Arzt und Botaniker Leonhart Fuchs aus dem 16. Jahrhundert.
Ist die Fuchsie giftig für Katzen?
Die ASPCA führt sie als ungiftig für Katzen. Größere Mengen Blätter können trotzdem Magenprobleme machen.

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