Vier Wege zu Rosa
- Die Bergwaldrebe (Clematis montana) blüht im Frühling in Massen, mit Sorten in Hellrosa wie 'Elizabeth' und Tiefrosa wie 'Freda'. Sie wächst sehr kräftig und überzieht Schuppen oder alte Obstbäume.
- Großblumige Hybriden: Berühmt ist 'Nelly Moser' mit lilarosa Streifen auf blassem Grund.
- Die Atragene-Gruppe, zu der auch die Alpen-Waldrebe zählt, bringt nickende Blüten hervor, etwa 'Markham's Pink'.
- Die Integrifolia-Gruppe wie 'Alionushka' trägt rosa Glöckchen und stützt sich auf Nachbarpflanzen, ohne selbst zu klettern.
Rosa braucht Schatten am Mittag
Hellrosa, gestreifte Blüten früher Großblumiger verlieren an prallsonnigen Plätzen schnell Farbe. 'Nelly Moser' wirkt deshalb an einer Wand am besten, die mittags im Schatten liegt. An schattigeren Wänden, wie sie in engen Alpentälern häufig sind, bleiben Bergwaldrebe und Atragene-Sorten die sichere Wahl.
Verwendung
- Bergwaldrebe über Carport, Schuppen oder Gartenzaun.
- 'Markham's Pink' an einem niedrigen Gitter, sodass die hängenden Blüten in Blickhöhe liegen.
- 'Alionushka' im Staudenbeet oder an einer Strauchrose.
- Gute Begleiter sind Weiß, Blauviolett und graues Laub.
Schnitt und Sicherheit
Bei Bergwaldrebe und Atragene reicht ein Auslichten nach der Blüte. 'Nelly Moser' bekommt im Februar einen leichten Schnitt, 'Alionushka' wird jährlich im Februar tief gekürzt. Der Saft kann Hautreizungen auslösen, und laut ASPCA sind Katzen und Hunde gefährdet. Verwenden Sie Handschuhe und räumen Sie Schnittgut weg.
Auskunft bei Vergiftungen gibt die Vergiftungsinformationszentrale in Wien unter 01 406 43 43.