Der Frühlingsteppich
Wo das Buschwindröschen wächst, entstehen im März und April weiße Blütenteppiche. Die Blüten haben meist sechs bis acht Hüllblätter, gelbe Staubblätter in der Mitte und eine zartrosa Rückseite. Auch hellgelbe Formen kommen durch Kreuzung mit dem Gelben Buschwindröschen vor.
In den Garten holen
Das Buschwindröschen gedeiht unter Sträuchern und Bäumen, wo im Frühling Licht einfällt und im Sommer Schatten herrscht. Setzen Sie die Rhizome im Herbst flach in humosen Boden.
- Kleine, dichte Gruppen unter Gehölzen ansiedeln.
- Nicht tief graben, die Rhizome verlaufen waagerecht.
- Laub im Herbst liegen lassen, es liefert Humus.
- Geduld mitbringen, die Ausbreitung ist langsam.
Insektenfreundlich
Im frühen Jahr bieten die offenen Blüten Schwebfliegen und anderen Insekten Nahrung. Weiße Blüten sind in der Dämmerung gut sichtbar. Wer im Garten einen Waldrand imitieren möchte, kombiniert das Buschwindröschen mit Leberblümchen, Lungenkraut und Schneeglöckchen.
Das Buschwindröschen ist eine Art, die Naturgärtner schätzen. Es braucht keine Düngung, keinen Rückschnitt und kaum Wasser, solange der Boden im Frühjahr frisch ist. Nach der Blüte zieht es sich zurück und überlässt den Platz den Stauden des Sommers. So wird der Platz unter Gehölzen über die gesamte Saison genutzt, ohne dass Pflege nötig wäre.
Vorsicht, giftig
Alle Pflanzenteile enthalten Protoanemonin. Frischer Saft kann Hautreizungen auslösen. Schützen Sie die Hände beim Pflanzen, und lassen Sie Kinder und Haustiere nicht davon fressen. Im Vergiftungsfall erreichen Sie die Vergiftungsinformationszentrale in Wien rund um die Uhr unter 01 406 43 43.