Ein Name zu Ehren eines Göttinger Arztes
Zinnien sind nach dem deutschen Arzt und Botaniker Johann Gottfried Zinn (1727 bis 1759) benannt, Carl von Linné schuf die Gattung 1759. Sie sind in Nord-, Mittel- und Südamerika verbreitet, die in Gärten übliche Zinnia elegans stammt aus Mexiko. Die Gattung umfasst etwa 17 bis 20 Arten, als Einjährige werden sie in den gemäßigten Zonen in Parks und Gärten gezogen und ziehen Schmetterlinge und andere Bestäuber an.
Das Farbspektrum
Weiß, Gelb, Orange, Rot und Violett sind verbreitet, dazu kommen Rosa, Lachs und Zweifarbiges. Die Blüten erinnern je nach Sorte an Gänseblümchen, Dahlien oder kleine Pompons. Die Höhe reicht von etwa 10 Zentimetern bei Zwergen bis zu knapp einem Meter und mehr bei hohen Schnittsorten. Die Farbe ist also kein Hinweis auf die Art: Alle diese Pflanzen gehören zu den Korbblütlern.
Anbau im österreichischen Garten
Zinnien lieben Wärme und vertragen keinen Frost.
- Säen Sie ab April im Haus vor, bei etwa 20 Grad.
- Pflanzen Sie erst nach den Eisheiligen aus, in kühleren Lagen ruhig Ende Mai.
- Ein sonniger, windgeschützter Platz mit durchlässigem Boden ist ideal.
- Gießen Sie am Boden statt über die Blätter, das beugt Mehltau vor.
- Pflücken Sie regelmäßig: Je mehr Sie schneiden, desto mehr Stiele wachsen nach.
Die Blüte reicht vom Sommer bis zum ersten Frost, in vielen Regionen also bis in den Oktober. Zu Allerheiligen ist sie meist vorbei.
Als Schnittblume und für Tiere
In der Vase halten Zinnien gut eine Woche. Wechseln Sie das Wasser häufig. Die ASPCA nennt Zinnien ungiftig für Hunde, Katzen und Pferde.