Dunkles Rot, dunkles Laub
Bei roten Astilben ist die Farbe oft schon vor der Blüte sichtbar: Stängel und Laub sind rötlich überhaucht. 'Fanal' mit dunkelroten, kompakten Rispen und 'Montgomery' mit rotbronzefarbenem Laub gehören zu den bekanntesten Sorten. Beide wurden mit dem Award of Garden Merit der Royal Horticultural Society ausgezeichnet. 'Purpurlanze' ist eher purpurrot.
Wo Rot wirkt
In tiefem Schatten kann dunkles Rot fast braun aussehen. Besser ist Halbschatten mit Licht am Vormittag oder Abend. Weiß und Hellgrün als Nachbarn lassen Rot leuchten, gelbes Laub bringt Wärme. Neben rosa Astilben ergibt sich ein weicher Farbverlauf.
Pflege
- Gleichmäßig feuchter, humoser Boden.
- Mulch aus Kompost oder Laub hält die Wurzeln kühl.
- Alte Triebe im Spätwinter abschneiden.
- Nach einigen Jahren teilen, wenn der Horst nachlässt.
Auch bei kalten Wintern in Berglagen sind Astilben meist zuverlässig frosthart. Nässe im Winter schadet mehr als Frost.
Rote Astilben setzen auch im Winter Akzente, wenn die braunen Rispen mit Raureif überzogen sind. Der Rückschnitt erfolgt erst im Spätwinter. Wer Rot besonders intensiv erleben möchte, kombiniert dunkelrote Sorten mit goldgelbem Laub, etwa von Funkien oder Goldwaldhirse. So entsteht auch außerhalb der Blütezeit ein lebendiges Farbbild im Halbschatten.
Wichtig bleibt dabei die Feuchtigkeit: Ein trockener Sommer lässt rote Rispen rasch braun werden, deshalb gießen Sie in Hitzeperioden gründlich.
Haustiere
In gängigen Giftpflanzenlisten erscheint die Astilbe nicht. Größere Mengen können dennoch zu Magenverstimmung führen. Rufen Sie bei Symptomen die Tierarztpraxis an.