Winterblüher mit Ansprüchen
Die Zimmerazalee geht überwiegend auf Rhododendron simsii zurück, eine immergrüne Art aus Ostasien. Sie ist nicht winterhart und wird in Österreich als blühende Topfpflanze von etwa fünfundzwanzig bis fünfundvierzig Zentimetern Höhe angeboten, meist zwischen November und April. Wer sie in den Garten pflanzen will, bekommt eine Enttäuschung, denn Frost übersteht sie nicht.
Beim Kauf prüfen
Ein guter Topf hat viele geschlossene Knospen und nur wenige geöffnete Blüten. So haben Sie lange Freude an der Blüte. Das Laub soll glänzend grün sein, ohne gelbe Flecken. Lassen Sie die Pflanze beim Heimtragen im Winter einpacken, damit Kälte und Wind ihr nichts anhaben können.
Das Tauchbad
Zimmerazaleen haben einen flachen Wurzelballen, der schnell austrocknet. Ist die Erde hart geworden und lassen die Blätter hängen, helfen Sie mit einem Tauchbad.
- Den Topf samt Pflanze in einen Eimer mit zimmerwarmem, möglichst kalkarmem Wasser stellen.
- Warten, bis das Sprudeln aufhört.
- Gut abtropfen lassen und erst dann zurück in den Übertopf stellen.
- Regenwasser ist ideal, Leitungswasser in Kalkgebieten eher ungeeignet.
Giftig für Tiere
Azaleen enthalten Grayanotoxine. Laut ASPCA gefährden sie Hunde, Katzen und Pferde mit Speichelfluss, Erbrechen, Durchfall, Schwäche und, bei großer Menge, mit Herzproblemen. Platzieren Sie die Pflanze deshalb so, dass Haustiere und Kleinkinder sie nicht erreichen. Bei Vergiftungsverdacht bei Menschen erreichen Sie die Vergiftungsinformationszentrale Wien unter 01 406 43 43, bei Tieren die Tierärztin oder den Tierarzt.