Schlicht und festlich
Weiß ist bei der Calla die Art selbst: Die Zantedeschia aethiopica blüht immer weiß, farbige Callas sind Verwandte oder Hybriden anderer Arten. Das Hochblatt ist glatt, trichterförmig und von einem gelben Kolben ausgefüllt. Traditionell steht die weiße Calla für Reinheit und Würde. Deshalb findet man sie bei Hochzeiten ebenso wie bei Trauerfeiern.
Der Strauß mit Calla
Wer einen Blumenstrauß mit Calla zusammenstellt, braucht wenig. Ein einzelner Stiel in einer hohen Vase wirkt, ein Dutzend im Zylinder noch mehr. Wenn Sie mischen, passen Grün, Eukalyptus oder zarte Gräser.
- Verwenden Sie wenig Wasser, tiefes Wasser lässt die Stiele weich werden.
- Schneiden Sie die Stiele alle zwei bis drei Tage schräg an.
- Fassen Sie das Hochblatt nicht an; Fingerabdrücke zeigen sich auf der glatten Fläche.
- Stellen Sie den Strauß fern von Heizung und Sonne.
Allerheiligen und Anlässe
Zu Allerheiligen und Allerseelen, wenn in Österreich Gräber besonders geschmückt werden, greift man eher zu robusten Pflanzen wie Chrysanthemen oder Erika; die weiße Calla ist dafür zu empfindlich, passt aber auf den Tisch, zu Hochzeit oder Jubiläum.
Giftig, aber meist harmlos
Alle Teile der weißen Calla sind laut Wikipedia leicht giftig. Das enthaltene Calciumoxalat reizt Mund und Rachen. Haben Kinder daran gekaut, rufen Sie die Vergiftungsinformationszentrale Wien, Telefon 01 406 43 43 (rund um die Uhr), bei starken Beschwerden Notruf 144. Für Katzen und Hunde ist sie nach der ASPCA giftig; hier hilft der Tierarzt.