Weiß im Sommerbeet
Neben Violett, Rosa und Blau gehört Weiß zu den Farben, die Duftende Platterbse von jeher kennt. Weiße Sorten wirken am Rankgitter hell und leicht, und sie leuchten besonders in der Dämmerung, wenn viele andere Farben verblassen. Der Duft ist bei Weiß nicht schwächer als bei anderen Tönen. Im Handel finden Sie die Farbe sowohl rein als auch in Mischungen.
Zum Vorziehen eignen sich tiefe Töpfe, weil die Pflanze kräftige Wurzeln bildet. Nach dem Keimen sollten die Jungpflanzen hell und kühl stehen, damit sie nicht vergeilen. Setzen Sie sie erst ins Freie, wenn sie mehrere Blattpaare gebildet haben und keine Spätfröste mehr drohen.
Wohin mit Weiß?
Weiße Duftwicken passen gut an einen Zaun, vor eine Hauswand oder an ein Bauerngartentor. Sie harmonieren mit Rittersporn, Rosen und Schleierkraut. In Österreich ist ein Strauß aus weißen Duftwicken, Schleierkraut und Margeriten im Frühsommer ein freundlicher Gruß, auch zu Taufe oder Erstkommunion, wenn die Blüten rechtzeitig aufgehen.
Anbau in Kürze
- Säen Sie im März oder April in sonniger, nährstoffreicher Erde.
- Klettergerüst aufstellen, damit die Ranken früh Halt finden.
- Regelmäßig pflücken: Verblühte Stiele und Hülsen bremsen die Blüte.
- Düngen Sie alle ein bis zwei Wochen leicht und gießen Sie bei Trockenheit.
- Die Blütezeit reicht von Juni bis September.
Die Samen sind giftig
Die erbsenähnlichen Samen enthalten einen Stoff, der die Kollagenbildung hemmt und in größerer Menge Lathyrismus verursachen kann. Lassen Sie Kinder nicht an den Hülsen knabbern. Bei Verdacht auf eine Vergiftung ist die VIZ Wien rund um die Uhr erreichbar, 01 406 43 43, im Notfall gilt 144. Bei Tieren hilft die Tierarztpraxis.