Eine Farbe für den Winter
Rhododendron simsii, die Stammart, ist in Südchina, Vietnam und Thailand zu Hause. Sie blüht dort rot bis rosa, und auch bei den Zimmerhybriden zählt Rot weiterhin zu den gefragten Farben. Die Blüten sind je nach Sorte einfach oder gefüllt und können orangerot, scharlachrot oder tiefrot sein. Im Advent und über den Jahreswechsel setzen sie ein wärmendes Zeichen im Wohnraum.
Was nach der Blüte zu tun ist
Mit etwas Aufmerksamkeit blüht die Pflanze im nächsten Winter erneut.
- Verblühtes laufend entfernen, damit keine Samen entstehen.
- Im Frühjahr in saure Erde umtopfen, etwa Rhododendronerde.
- Ab Mai hell und halbschattig ins Freie stellen, aber nicht in die Sonne.
- Im Herbst vor den ersten Frösten hereinholen, bevor die Temperaturen unter etwa fünf Grad sinken.
In Gebirgslagen kann es früh frostig werden, dann holen Sie die Pflanze schon im September ins Haus. Kühle Nächte im Herbst fördern die Knospenbildung.
Kalk vermeiden
Rhododendren und Azaleen brauchen sauren Boden und weiches Wasser. In kalkreichen Regionen lohnt sich Regenwasser. Gelbe Blätter mit grünen Adern deuten auf Kalkschäden hin.
Beim Umtopfen darf der neue Topf nur wenig größer sein. Azaleen haben feine, flache Wurzeln und mögen es nicht, wenn sie in zu viel Erde stehen. Drücken Sie die Erde nicht zu fest an.
Vorsicht im Haushalt
Alle Pflanzenteile enthalten Grayanotoxine. Die ASPCA führt die Azalee als giftig für Hunde, Katzen und Pferde. Stellen Sie sie außer Reichweite von Tieren und Kindern. Bei Menschen hilft die Vergiftungsinformationszentrale Wien unter 01 406 43 43, bei Tieren die Tierärztin oder der Tierarzt.