Wie rot ist rot?
Von Natur aus ist die Strauchmargerite weiß. Rosa und Rot verdankt sie der Züchtung, vor allem bei gefüllten und halbgefüllten Sorten. Ein kräftigeres Rot zeigt die Bunte Margerite, botanisch die Rotblütige Wucherblume (Tanacetum coccineum). Sie stammt aus der Türkei, dem Iran und dem Kaukasus, bleibt 25 bis 50 Zentimeter hoch und trägt rote Zungenblüten.
Standort
Rote Strauchmargeriten brauchen Sonne, im Schatten blühen sie deutlich schwächer. Helle Töpfe und Kästen halten den Wurzelbereich kühler. Die Pflanzen wachsen buschig, ältere Triebe verholzen am Fuß, und im Frühling sorgt ein kräftiger Rückschnitt für frischen Austrieb.
- Verblühte Köpfe regelmäßig auszupfen.
- Lieber wenig, aber gleichmäßig gießen.
- Die Bunte Margerite im Beet vor Schnecken schützen.
Vase und Winterlager
Die Bunte Margerite lässt sich schneiden: Die Stiele sind lang, bei frischem Wasser halten die Blüten bis zu einer Woche. Aus ihr gewinnt man auch das Insektizid Pyrethrum. Wer Wiesenstimmung im Strauß möchte, kombiniert sie mit Gräsern und Rittersporn. Die frostempfindliche Strauchmargerite kommt vor dem ersten Frost ins Haus, am besten hell bei fünf bis zehn Grad.
In Gebirgslagen kann das schon Ende September nötig sein.
Vorsicht bei Tieren
Der Saft von Margeriten und Chrysanthemen kann bei Hunden und Katzen Erbrechen, Durchfall und Hautreizungen auslösen, die ASPCA nennt Pyrethrine und Sesquiterpenlactone. Stellen Sie die Pflanzen außer Reichweite und waschen Sie sich nach dem Schneiden die Hände. Auskunft zu Vergiftungen beim Menschen gibt die Vergiftungsinformationszentrale Wien unter 01 406 43 43.