Rot ist selten rein
Unter den Wildformen der Veilchen gibt es kaum rote Blüten. Rote Töne gehen auf Züchtung des Gartenstiefmütterchens zurück. Wer eine rote Sorte kauft, bekommt meist Weinrot, Mahagoni oder dunkles Purpurrot, häufig mit gelbem Auge oder dunklem Fleck. Zweifarbige Serien kombinieren Rot mit goldenen Blättern am unteren Rand.
Ein sattes Feuerrot ist die Ausnahme, schauen Sie in der Gärtnerei auf die Sortenbeschreibung.
Warme Töne im Herbst
Rot und Mahagoni passen besonders gut in Töpfe für Herbst und Allerheiligen, wenn sich die Laubfarben ohnehin ins Warme verschieben. Gelbe Chrysanthemen oder rosa Heide ergänzen die Farbe ebenso wie graue Gräser. Im Frühjahr stehen rote Stiefmütterchen neben gelben Narzissen und blauen Traubenhyazinthen.
Duft und Wuchs
Gartenstiefmütterchen duften nur schwach. Sie bleiben mit etwa zwanzig Zentimetern Höhe niedrig und passen an den Rand von Balkonkästen. Die Pflanze ist genau genommen mehrjährig, wird aber meist ein- oder zweijährig gezogen.
Pflege kurz gefasst
- Sonne bis Halbschatten, durchlässige und frische Erde.
- Im Topf gelegentlich Flüssigdünger geben, aber sparsam.
- Verwelkte Blüten entfernen.
- Schnecken und Blattläuse beobachten.
In den kühleren Lagen Österreichs lässt sich die Bepflanzung schon Mitte September vornehmen. Dann haben die Pflanzen Zeit, bis zum ersten Frost anzuwachsen. Ein Rückschnitt der welken Triebe im zeitigen Frühjahr regt eine zweite Blütenwelle an. Wer rote Stiefmütterchen mit gelben kombiniert, bekommt einen warmen Herbstakzent, der auch auf grauem Granit eines Grabsteins gut wirkt.
Verwenden Sie im Kasten eine durchlässige Erde mit Drainage am Boden.
Tierfreundlich
Die ASPCA beurteilt Stiefmütterchen als ungiftig für Hunde und Katzen.