Rot kommt vom Laub
Das Laub der Hauswurz reicht von Grün über Grau bis zu Rot und Purpur, und die Farbe schwankt mit Jahreszeit und Standort. In voller Sonne und bei Kälte färben sich viele Rosetten kräftig rot, im Schatten bleiben sie grün. Die Blüten sind dagegen meist rosa bis purpurn.
Spiel mit Farben
Rotlaubige Sorten wirken im Steingarten wie lebendige Edelsteine. Gärtner kombinieren sie mit grünen und grauen Rosetten, mit Fetthenne oder Thymian. Auf Trockenmauern, in Schalen und Trögen setzen sie farbige Akzente das ganze Jahr, auch im Winter, wenn die meisten Pflanzen kahl sind.
Pflegehinweise
- Volle Sonne verstärkt die Rotfärbung.
- Ein magerer, durchlässiger Boden ist wichtig.
- Wenig gießen, nur bei langer Trockenheit.
- Frost schadet kaum, Winternässe aber schon.
Rote Hauswurz im Jahreslauf
Im Frühling sind viele Sorten noch grün, im Sommer verstärkt sich die Färbung, im Herbst und Winter zeigen sie oft die dunkelsten Töne. Dieser Wandel macht Hauswurz zu einer Pflanze mit Charakter über das ganze Jahr. Wer Farben vergleichen möchte, stellt mehrere Sorten nebeneinander.
Auf dem Dach, in Mauerfugen oder im Topf: Die roten Rosetten kommen mit wenig Erde aus. Im Gebirge, wo die Pflanzen ursprünglich wachsen, sind sie Wind, Kälte und Trockenheit gewohnt. Das erklärt ihre Robustheit auch im österreichischen Garten, in dem manchmal mehrere Wochen ohne Regen vergehen.
Sicherheit
Hauswurz ist nicht zum Verzehr gedacht. Beobachten Sie Kleinkinder und Haustiere. Bei Verdacht fragen Sie bei Menschen die VIZ Wien (01 406 43 43) und bei Tieren die Tierarztpraxis.