Weiße Blütenschleier
Bei Heuchera sind die Blüten klein und glockig, in Weiß, Rosa oder Rot. Weiße Blütenrispen schweben locker über den Blattrosetten. Der Gegensatz zu dunklem, bronzefarbenem oder purpurnem Laub ist besonders reizvoll.
Passende Nachbarn
Im Halbschatten kombiniert man weiße Purpurglöckchen mit Funkien, Farnen und Frauenmantel. Als Schnittblume sind sie mit ihren schlanken Stielen ein feiner Füller in Sträußen; die Haltbarkeit liegt bei etwa fünf bis acht Tagen.
Weiß blühende Heuchera-Sorten wirken im Halbschatten wie helle Wölkchen über den Blättern. Beim Kauf achten Sie auf kräftige Rosetten mit unbeschädigten Blättern. Im Beet vertragen sie sich mit Hosta, Farn und Frauenmantel. Im ersten Jahr ist regelmäßiges Gießen wichtig, später kommen sie mit etwas Trockenheit im Schatten zurecht.
Teilen Sie die Pflanzen nach drei bis vier Jahren, damit sie frisch bleiben. Wer die Pflanze im Topf hält, wählt ein Gefäß mit Abzugsloch und mischt Sand unter die Erde. Im Winter bleibt der Topf an einer geschützten Wand stehen und wird nur mäßig gegossen, damit die Wurzeln nicht faulen.
Pflege
- Halbschatten bis Schatten, geschützt vor praller Sonne
- Durchlässiger, humoser Boden
- Verblühtes abschneiden
- Alle paar Jahre teilen
Winter in Österreich
In milden Regionen bleibt das Laub grün. In Höhenlagen mit Kahlfrost hilft eine Laubschicht. Pflanzen, die durch Frosthebung aus dem Boden gedrückt wurden, drückt man im Frühjahr wieder fest an.
Sicher für Tiere
Die ASPCA führt Heuchera sanguinea als ungiftig für Hunde, Katzen und Pferde; die Pflanze ist daher auch für Haushalte mit Tieren eine Option.