Wie das Weiß entstand
Die Wildform des Purpur-Sonnenhuts blüht rosa bis purpurn. Weiße Sorten sind Auslesen aus dieser Art und deshalb botanisch nah verwandt. Die Strahlenblüten sind weiß bis cremeweiß, die Mitte bleibt kupferbraun bis orange. Dieser Kontrast ist der eigentliche Reiz der Sorte.
Beet, Vase und Trockenstrauß
Weiße Sonnenhüte passen zu Gräsern, zu blauem Rittersporn oder Ysop und zu rosa Schwestern in derselben Pflanzung. Als Schnittblume halten sie ungefähr eine Woche, wenn die Stiele schräg angeschnitten und kühl gestellt werden. Die Mitte bleibt auch nach dem Verblühen ansehnlich und eignet sich für getrocknete Sträuße.
Anbau
- Sonniger Platz, durchlässiger Boden.
- Nach dem Pflanzen im ersten Sommer ausreichend gießen.
- Schneckenschutz im Frühjahr, wenn der Austrieb noch zart ist.
- Weiße Sorten setzen aus Samen nicht immer wieder weiß an; Vermehrung durch Teilung ist verlässlicher.
Das Weiß der Blüten wirkt besonders in Gruppen. Drei bis fünf Pflanzen nebeneinander bilden einen hellen Fleck im sommerlichen Beet. In den Abendstunden, wenn die Sonne tief steht, scheint die kupferfarbene Mitte fast zu glühen. Wer die Pflanze teilt, tut das im Frühjahr, wenn die Mitte des Horstes licht wird und die Seitentriebe kräftig sind.
Weiße Sorten setzen im ersten Jahr nach dem Pflanzen oft nur wenige Blüten an, entwickeln sich dann aber zu dichten Horsten. Auf kargem Boden bleiben sie kompakter und standfester als auf fetter Erde, wo sie bei Regen leicht umknicken.
Tiere
Nach den Angaben der ASPCA ist Echinacea für Hunde, Katzen und Pferde ungiftig. Der Pflanze selbst droht also keine Gefahr für Haustiere, bei Präparaten rät man aber zur Rücksprache in der Tierarztpraxis.