Lupine - klassisch - Anleitung & Bestellung

Die Vielblättrige Lupine blüht von Ende Mai bis Anfang August und düngt den Boden selbst. Sie erfahren, woher sie kommt, wo sie sich wohlfühlt und warum Vorsicht bei den Samen angebracht ist.

Aus Nordamerika eingewandert

Die Vielblättrige Lupine (Lupinus polyphyllus) stammt aus dem Westen Nordamerikas und gilt in Mitteleuropa als Neophyt. Sie ist die häufigste Lupinenart bei uns und besiedelt Böschungen, Waldränder und Lichtungen, in den Alpen steigt sie bis in mittlere Höhenlagen. Die aufrechten Blütenkerzen tragen 50 bis 80 Schmetterlingsblüten und erreichen je nach Standort 60 bis 150 Zentimeter.

Stickstoff aus der Luft

Wie alle Schmetterlingsblütler lebt die Lupine mit Knöllchenbakterien zusammen, die Stickstoff aus der Luft binden. Dadurch gedeiht sie auch auf mageren Böden und verbessert diese für nachfolgende Pflanzen. Eine tiefe Pfahlwurzel macht sie trockenheitsverträglich, erschwert aber das Umpflanzen.

Im Garten

  • Sonniger bis halbschattiger Platz, lockerer und sandiger Boden.
  • Schwere, nasse Böden vertragen Lupinen schlecht.
  • Verblühtes bodennah abschneiden, das fördert eine zweite, kleinere Blüte.
  • Im Frühjahr auf Schnecken und später auf Blattläuse achten.

Weil sich Lupinen leicht selbst aussäen, können sie auf mageren Böden, an Böschungen und Wegrändern ganze Bestände bilden. In Naturschutzgebieten ist das nicht erwünscht, im eigenen Garten lässt sich die Ausbreitung durch den Rückschnitt vor der Samenreife begrenzen. Die Hülsen springen im Spätsommer auf und schleudern die Samen weit, deshalb wird früh geschnitten.

Giftigkeit

Die Pflanze enthält Chinolizidin-Alkaloide, besonders in den Samen. Süßlupinen für die Ernährung wurden alkaloidarm gezüchtet, Gartenformen nicht. Kinder sollten die Hülsen nicht in den Mund nehmen. Bei Verdacht auf Vergiftung rufen Sie die Vergiftungsinformationszentrale in Wien unter 01 406 43 43 an, den Notruf unter 144.

Bei Tieren wenden Sie sich an die Tierarztpraxis.

Kurzinfo - Lupine - klassisch

Farbe
blau
Lateinischer Name
Lupinus polyphyllus
Typ
gartenstaude
Blütezeit
juni-juli
Licht
sonne
Wasser
mäßig
Höhe
60-120 cm
Haltbarkeit in der Vase
5-7 Tage
Duft
leicht
Giftig für Haustiere
ja
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Häufig gestellte Fragen zu Lupine - klassisch

Wann blüht die Lupine in Österreich?
Von Ende Mai bis in den Juli, in höheren Lagen entsprechend später. Nach dem Rückschnitt folgt oft eine kleine zweite Blüte.
Warum lässt sich die Lupine schlecht verpflanzen?
Sie bildet eine tiefe Pfahlwurzel, die bei Störung leicht beschädigt wird. Pflanzen Sie sie gleich an den endgültigen Platz.
Ist die Lupine winterhart?
Ja, die Vielblättrige Lupine übersteht kalte Winter, auch in Berglagen. Staunässe im Winter schadet ihr mehr als Frost.
Sind Lupinensamen essbar?
Nur speziell gezüchtete Süßlupinen. Samen aus dem Garten enthalten Alkaloide und gehören nicht in die Küche.

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