Der Balkonklassiker
Rot ist die meistgepflanzte Farbe bei Pelargonien. Aufrechte Zonalpelargonien in Scharlach, Karmin oder Dunkelrot stehen in Kästen und Trögen, hängende Sorten in Ampeln und an Brüstungen. Die kräftigen Blütendolden bestehen aus vielen Einzelblüten und halten auch bei Hitze durch. Auch im Haus gedeihen sie am Südfenster.
So blühen sie üppig
- Mindestens sechs Stunden Sonne pro Tag.
- Wöchentlich düngen, vor allem mit kaliumbetonten Mitteln.
- Verblühte Dolden samt Stiel ausbrechen.
- Töpfe mit Abzugsloch verwenden, damit keine Nässe steht.
Rote Pelargonien vertragen Hitze besser als viele andere Balkonblumen. Bei Dauerregen sollten Sie jedoch trockenere Plätze wählen.
Rot kombinieren
Weiß und Silber mildern die Kraft des Rots, Blau und Violett setzen einen Kontrast. Rot neben Rosa oder Orange wirkt warm, aber kräftig. Für den Eindruck eines Bauernhauses mit Blumenbrüstung wählen Sie mehrere gleiche Kästen in einer Reihe.
Auch im Herbst lohnt sich ein Blick auf rote Pelargonien. Solange noch kein Frost herrscht, blühen sie weiter, und mit einer Vliesabdeckung an kalten Nächten verlängern Sie die Saison um einige Wochen. Ab Oktober holen Sie die Pflanzen ins Haus, putzen alles Welke ab und prüfen die Triebe auf Schädlinge wie Weiße Fliege.
Giftigkeit
Der ASPCA stuft Pelargonien als giftig für Hunde, Katzen und Pferde ein. Der Wirkstoff Geraniol kann Erbrechen und Hautreizungen auslösen, die Farbe spielt keine Rolle. Behalten Sie neugierige Tiere im Blick und lassen Sie Verdächtiges beim Tierarzt abklären.