Rot aus der Zucht
Die Wildform der Sommeraster (Callistephus chinensis) blüht violett. Rote Töne, von Karmin bis Dunkelrot, sind eine Leistung der Züchtung. Rote Blüten sind je nach Sorte einfach oder dicht gefüllt, manche haben eine gelbe Mitte, andere sind ganz in Rot gehalten. Die Pflanze wird bis zu achtzig Zentimeter hoch und eignet sich damit auch für Schnittblumenbeete.
Ein Farbtupfer im Spätsommer
Rot ist im Spätsommer eine Farbe, die den Übergang zum Herbst begleitet. Rote Sommerastern wirken warm neben Gelb und Orange, etwa neben Sonnenblumen, Studentenblumen und Dahlien. In ländlichen Gärten sind sie eine feste Größe an Zaun und Hauswand.
Anbau in Kürze
- Aussaat ab April im Haus, Auspflanzen nach den Eisheiligen.
- Sonniger Platz, lockere und nährstoffreiche Erde.
- Alle paar Jahre den Platz wechseln, weil Bodenpilze sich halten.
- Nicht zu eng setzen, damit Luft zwischen den Pflanzen zirkulieren kann.
Wer Sommerastern selbst vorzieht, hält die Anzuchtgefäße hell und bei etwa 18 Grad. Pikieren Sie die Sämlinge, sobald sich die ersten echten Blätter zeigen, und härten Sie die Pflanzen im Mai tagsüber im Freien ab, bevor sie dauerhaft nach draußen kommen.
In der Vase
Die Sommeraster ist eine zuverlässige Vasenblume. Schneiden Sie bei geöffneten äußeren Blütenblättern und achten Sie auf frisches Wasser. Dann hält sich der Strauß meist sieben bis zehn Tage. Nach Angaben der ASPCA ist die Sommeraster nicht giftig für Hunde, Katzen und Pferde. Das macht sie zu einer guten Wahl für Haushalte mit Tieren.